Play Piano Klavierbücher

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Richtig Klavier und Keyboard üben will gelernt. Zielgerichtetes und systematisches Üben ist von unschätzbarem Wert für deinen Erfolg!
Es gibt immer viele Wege die zum Ziel führen, deshalb habe ich für dich hilfreiche Tipps für effektives Klavierüben gesammelt, damit du
mehr Spaß beim Klavierlernen hast und schneller Fortschritte machst. Durch meine jahrzehntelange Erfahrung als Klavierlehrerin weiß ich genau, was man beim Erlernen eines Musikinstruments beachten muss, wie du mit deiner investierten Zeit schnelle Erfolgserlebnisse hast
und dabei Frust vermeiden kannst. Hier verrate ich dir meine Geheimtipps für das Üben am Klavier und schnelle wie auch nachhaltige
Erfolge beim Erlernen eines Klavierstücks.


1. Die richtige Körper- und Handhaltung beim Klavier spielen

Zur Hand- und Körperhaltungen, die je nach Lehrer/in und von Mensch zu Mensch stark variieren, sei hier nur gesagt: Möglichst gerades Sitzen, lockere Schultern und eine natürlich gekrümmte Fingerhaltung können Verkrampfungen – die niemals gut sind – vermeiden. Halte beim Spielen deine Unterarme parallel zum Boden und vermeide es, die Schultern nach oben zu ziehen und dabei zu verspannen.
Weiterhin solltest du darauf achten, eine angenehme Sitzhöhe am Klavier sicherzustellen. Zu hohes oder tiefes Sitzen verursacht schnell Rückenschmerzen und Verkrampfungen im Schulter- sowie Nackenbereich. Für ein entspanntes Sitzen an deinem Klavier oder Keyboard eignen sich hier am besten verstellbare Klavierstühle, die du individuell an deine Körpergröße anpassen kannst. Wenn du diesen ersten wichtigen Schritt beachtest, kann es jetzt mit dem eigentlichen Klavier üben losgehen.


2. So bereitest du ein Klavierstück optimal zum Üben vor

Auch ich habe in meinem Klavierunterricht festgestellt, dass es verschiedene Wege gibt, um erfolgreich ins Klavierspielen einzusteigen. Ob man als Kind oder Erwachsener Klavier lernen möchte, richtiges Üben am Klavier zuhause ohne Lehrer ist wichtig, um auch außerhalb des Klavierunterrichts schnelle Erfolge zu erzielen. Hier gilt vor allem: Die richtige Vorbereitung ist das a und o. Bevor du beginnst ein Stück aktiv zu üben, solltest du zuvor Schritt für Schritt diese wichtigen Tipps zum Üben am Klavier oder Keyboard befolgen:

- Schaue dir zunächst die Noten an und stelle sicher, dass du sie den Tasten zuordnen kannst. Hierfür kannst die die Notenschablone "Play Pianio Notes" hinter die Klavier- oder Keyboardtastatur klemmen. Das hilft dir zunächst beim Zuordnen der Klaviernoten zu den entsprechenden Tasten ungemein.

- Bestimme nun die rhythmischen Werte der Noten und gehe sicher, dass du den Rhythmus des Klavierstücks verstanden hast. Dabei helfen dir meine Slow-Down Audio Versionen, welche langsame Aufnahmen meiner Klavierstücke aus dem Buch „Play Piano“ sind. Diese helfen dir nicht nur dabei, die Melodie der Lieder zu verstehen, sondern sind darüber hinaus auch eine perfekte Übungshilfe für dich.

- Lege nun die Fingersätze fest und vergewissere dich, dass du mit diesen die Tasten mühelos und fließend spielen kannst. In meiner Klavierschule „Play Piano“ habe ich bereits relevante Fingersätze angegeben, um dir einen Spielfluss zu erleichtern. 
Wenn du diese Punkte beachtest, kann es nun ans Eingemachte gehen und mit dem eigentlichen Üben losgehen. 

3. Langsames Klavierspielen mit Übungstechniken für schnelle Erfolge

Wer langsam übt, kommt schnell zum Ziel! Langsames Üben ist unerlässlich. Nur das, was ich langsam begriffen habe, kann ich dann auch schneller erreichen. Üben heißt: Etwas, das noch nicht klappt, so zu üben bis es klappt. Also müssen die schwierigen Stellen besonders, am besten zuerst und viel häufiger gespielt werden als die leichten. In meiner Praxiserfahrung als Lehrerin für Jung und Alt haben sich folgende Übungstechniken, um schnell Klavier spielen zu lernen als effektiv und zielbringend erwiesen:
 
- Unterteile das Klavierstück in Abschnitte und vermeide vor allen Dingen am Anfang, das Lied zwanghaft in einem Stück durchzuspielen. 

- Übe in einem langsamen Tempo und wiederhole Tonabfolgen so lange bis du sie sicher beherrschst. Insbesondere schwierige Stellen, sollten sooft geübt werden bis die Noten problemlos gespielt werden können. 

- Übe die linke und rechte Hand zunächst getrennt voneinander und vergewissere dich dabei, dass du einen sicheren Fingersatz verinnerlichst. Beginne erst mit dem Zusammenspiel beider Hände, wenn du die einzelnen Hände sicher spielen kannst. 

- Spiele die Noten beim Üben in Akkorden. Sprich versuche insbesondere Töne in der linken Hand gleichzeitig anzuschlagen und diese als Einheit wahrzunehmen.

4. Regelmäßige Klavierüben in kleinen Übungseinheiten

Regelmäßiges und systematisches Training erbringt mehr Erfolg als seltene Marathoneinheiten oder wie ich zu sagen pflege: Steter Tropfen höhlt den Stein. Vor allen Dingen, wenn du dir das Piano spielen selber beibringen möchtest, lege ich dir wärmstens ans Herz, kleine Übungseinheiten mit vielen Wiederholungen festzulegen. Es ist wesentlich effektiver, wenn du jeden Tag 20 Minuten übst als 1x pro Woche 2 Stunden. Unser Geist hat nur eine begrenzte Auffassungsgabe und braucht Zeit, um gelernte Einheiten zu verinnerlichen, um diese dann bei der nächsten Übungseinheit entsprechend wiederzugeben. Das Geübte wird nämlich nicht nur während des Spiels verinnerlicht, sondern auch in den dazwischenliegenden Pausen, ja sogar im Schlaf. Egal, ob du online, auf YouTube, mit Buch, mit oder ohne Lehrer Klavier aber auch Keyboard spielen lernen möchtest, übe regelmäßig, in kurzen Einheiten und stets konzentriert. Nutze dafür die Zeit vor dem Schlafengehen, in Werbepausen, nach dem Mittagessen oder in deinen freien Minuten, um eine gewisse Routine in dein Klavierüben zu bekommen. 

5. So lernst du, ein Klavierstück perfekt zu spielen 

Wenn du die zuvor benannten Tipps befolgst, bist du auf dem besten Weg, Klavierstücke schnell und sicher zu beherrschen. Doch für den letzten Feinschliff, ein Klavierstück fehlerfrei zu beherrschen, sodass es vielleicht sogar bühnenreif ist, gebe ich dir noch ein paar zusätzliche Expertentipps mit Hilfe derer du dein Klavierspiel perfektionieren kannst.

- Übe die Stücke mit Metronom oder meinen Slow-Down Aufnahmen und steigere dich schrittweise in der Spielgeschwindigkeit.

- Nehme dich mit deinem Handy während des Spielens auf. Das hilft dir dabei unsichere Stellen und Spielfehler im Stück zu entdecken, die dir während des Spielens nicht aufgefallen sind. Die Aufnahmen sind eine super Hilfe, dein Spielverhalten besser kennenzulernen und aufmerksamer für Fehler zu werden. 

- Beginne erst wenn du die Musiknoten lesen, die Tonabfolgen und den Rhythmus beherrschst und das Stück in der richtigen Geschwindigkeit spielen kannst mit der freieren Gestaltung der Noten und das Pedal zu benutzen. Zu den Stücken in meinem Klavierbuch „Play Piano“ findest du immer eine entsprechende Audio Version, um eine gute Klangvorstellung für das Stück zu bekommen und diese dann noch einmal entsprechend beim Feinschliff des Stücks zu verwenden.

6. So bleibst du motiviert beim Klavier spielen

Jeder kennt dieses Gefühl: man nimmt sich etwas vor und eh man sich versehen hat, lässt die Motivation und Freude, etwas Neues zu lernen nach. So ergeht es auch immer wieder vielen beim Erlernen eines Instruments. Denn Klavierspielen lernt man leider nicht von heute auf morgen und erst recht nicht ohne Geduld und unter einer gewissen Anleitung. Es ist wichtig, dass Erwachsene und Kinder entweder mithilfe eines Klavierlehrers oder spezieller Klavierbücher, das Klavierspielen lernen. So wird sichergestellt, dass die richtigen Grundlagen und ein solides Basiswissen am Klavier aufgebaut werden und somit nachhaltig mit Freude das Klavier beherrscht wird. Meine Tipps an dich:
 
- Platziere dein Klavier oder Keyboard so, dass es dich täglich ans Üben erinnert

- Setze dir kleine Ziele und setze dich nicht zu sehr unter Druck, sollten deine Fortschritte langsamer vorangehen als zuvor erhofft.

- Bringe Geduld und Zeit auf, denn beim Erlernen eines Instruments ist es wie mit einer Sprache. Man braucht Zeit, um die Noten und Tasten lesen und beherrschen zu können. Deine Finger benötigen Zeit, um sich an das Klavierspiel zu gewöhnen. 


- Lege fixe Zeiten fest, um dich an eine gewisse Übungsroutine zu gewöhnen. Denn Übung macht bekanntlich den Meister!

Jetzt wünsche ich dir viel Erfolg beim Üben und denk dran: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Deine Margret Feils
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